1. Tag mit den Tieren auf der Alp

Jetzt gehts los, mein Wecker klingelte um 3:15 Uhr sodass ich eine 3/4 Stunde Zeit habe um aufzuwachen, und meine obligate “Schoggimilch” zu mir zu nehmen.
Um 4 Uhr ging fuhr ich bei Meinrad (Älpler) im Auto mit vom “unteren Graffenrieder” (unserem zu Hause), zum “oberen Graffenrieder” (Stall).

Hier zeigte mir Meinrad was für vorbereitungen wir treffen müssen, bevor ich die Melkkühe (momentan glaub 28 Stück) von der Weide in den Stall treiben kann. Breits vorher gab mir Meinrad noch den Tip das ich noch eine Taschen- oder Stirnlampe kaufen soll, das es um 4:30 Uhr dunkel ist, und es von Vorteil sei wenn ich nicht über alle Steine und liegenden Kühe stolpere ;-)
Da die Kühe gestern auf einer nahe dem Stall liegenden Weide “abgestellt” wurden, war diese Aufgabe schnell erledigt.
Allerdings staunte ich über die Zeit die wir brauchten bis jede Kuh einen Platz an einem Barren gefunden hatte :?:

Wie mir Meinrad dann aber erklärte, sind nur ältere Kühe die letzte Alpsaison bereits hier waren, diese Praxis gewohnt. Den im Tal besteht ein Freilaufstall in dem die Kühe selbstständig zum Melkstand gehen.

Währen Meinrad zu melken begann, konnte ich folgendes Bild vom Sonnenaufgang machen :
Sonnenaufgang am 24.05.2019 um 05:39 Uhr vom 'oberen Graffenrieder'
Als die ersten 40 Liter Milch in die Kanne geflossen waren, war eine weitere Arbeit für mich bereit. Ich musste die 8 Kälber tränken, dazu hatte mir die Chefin euf einem Spickzettel zum Glück aufgeschrieben welches Kalb wieviel bekommen soll.
So konnte ich die Tränkeeimer mit der jeweiligen Menge befüllen, und schliesslich den Kälbern beim vom jeweiligen Barren einhängen. Sodass ich dank der Überlegungen und Umsetzung von Meinrad (letzter Teil in diesem Kommentar) diese Arbeit speditiv erledigen konnte.

Nachdem alle Kühe gemolken waren, konnten diese wieder aus dem Stall auf die Weide getrieben werden, wo ich folgendes Bild der Kühe im Morgenrot aufgenommen habe :
Die Kühe um 6 Uhr am 24.05.2019 beim auf die Weide treiben im Morgenrot
Während Meinrad im Melkraum noch einiges zu erledigen hatte, machte ich mich daran den Stall für das reinigen vorzubereiten. Vorgesehen ist das Läger, Mittelgang und Schorrgraben mit dem Hochdruckreiniger zu säubern, allerdings klappt dies nicht gleichzeitig wenn die Melkmaschine im Reinigungsmodus ist und das Reinigungswasser selbst aufheizt. Den sonst haut es die Sicherung ständig raus :shock:

Schliesslich war es um kurz nach 6:30 Uhr Zeit den gekühlten Milchanhänger an das Auto zu koppeln, und Talwärts zu fahren. Beim hinunterfahren lädt mich Meinrad jeweils im ‘unteren Graffenrieder’ ab, wo ich zu meinem Morgenessen komme, während er runter in die Käserei fährt, und weiter zum Talbetrieb wo er sein Morgenessen einnehmen kann.

Wenn ich mit dem Morgenessen fertig bin, geh ich mit dem Traktor wieder hoch in den Stall, und leg dann mit dem Hochdruckreiniger los.
Danach kümmer ich mich um die Kälber, wo ich das gröbste an Mist aus dem Stall entferne, wenn ich Sie in Ihren Bereich um den Stall gelassen habe.

Dann trifft auch Meinrad wieder ein, sodass wir weiter Arbeiten wie weitere Weiden abstecken bewerkstelligen.

Heute allerdings rief mich Meinrad auf die Weide der Galtkühe, wo eine der 8 Kühe zu kalbern begann. Wo vor allem Meinrad der Kuh zu Seite stand um Ihr die ‘wehen’ zu verkürzen, und ich beim herausziehen des Kalbes mithelfen durfte. So erlebte ich bereits die erste Geburt eines Kalbes in meiner Alpsaison :
1.  Kälbchen in meiner Alpsaison am 24.05.2019
Das Kalb wie die Kuh sind wohlauf, womit ich diesen Beitrag von diesem Tag beschliesse.


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