2. Tag mit den Tieren auf der Alp

Wie gestern fing der Tag für mich zur gleichen Morgenfrühe an wie gestern ;-)

Nach den vorbereitungsarbeiten und Kühe von der Weide holen, kam heute noch das säugen des gestern geborenen Kalbes hinzu. Hier zeigte mir Meinrad wie man das am besten bewerkstelligt. Und das man dem Kälbchen nach dem säugen noch tüchtig den Hals massiert.

Ansonsten die gewohnten Arbeiten, während Meinrad mit dem Milchanhänger ins Tal fuhr, hatte ich Zeit gegen 7 Uhr mein Morgenessen einzunehmen. Danach ging es wieder rauf in den Stall um meine dortigen Arbeiten zu erledigen.

Und heute das zweite Kälbchen in meiner Alpsaison :
2.  Kälbchen in meiner Alpsaison am 25.05.2019
Auch hier sind Kuh und Kalb wohlauf, und zudem ging die Geburt zügig von statten, sodass wir dachten das wir vor dem Mittag noch einen weiteren Zaun überprüfen und instandsetzen anfingen.
Leider fand Meinrad beim abgehen des Zaunes noch ein grösseres Problem mit eingewachsenen Isolatoren vor, sodass ich mit dem Bührer weiteres Material in die nähe führen musste, und hochtragen musste. Um 11:40 Uhr war dieser Zaun dann auch bereit, trotzdem entschlossen wir bei einem weiteren Zaun noch vorhandene Mängel zu beheben. Dabei sollte ich drei Isolatoren ersetzen, während Meinrad noch einen zwischenzaun abging. Also stieg ich von der Zufahrtsstrasse den Berg hoch, wo ich auch schnell die ersten beiden Isolatoren fand, und ersetzte. Doch wie hoch oben ist den der dritte beschädigte Isolator ?
Zirka 20 Meter vor dem Querzaun zum ‘oberen Graffenrieder’ erhielt ich einen Telefonanruf, nur irgendwas lief schief, bis ich das Smartphone aus der Tasche ‘geknubelt’ hatte, war nix mehr auf dem Display zu sehen. Bevor ich genauer nachsehen konnte, klingelte das Smartphone wieder, diesmal sah ich das es Meinrad war, welcher mich fragte wo ich den sei ?
Den er hätte den dritten Isolator mittlerweile selbst ausgetauscht :!:
Ich berichtete ihm das ich bald ganz oben sei, aber keinen weiteren defekten Isolator gefunden hätte.
Meinrand meinte das er diesen bei damaligen Abgehen entdeckt, und wieder zusammengeflickt hätte, und das ich ihn wohl deshalb nicht gesehen hätte.
Auf alle Fälle meinte er das ich wieder herunter laufen könne. Ich entgegnete das ich noch ganz zum ‘oberen Graffenrieder’ laufen werde, und da auf den Deutz steigen werde, um hinunter zu fahren. Sodass er mit dem Bührer nach Hause kommen könne.

Als ich mit dem Deutz Traktor hinunter fuhr, sah ich bereits von meinem Bruder das Auto auf dem Platz stehen. Den Turi hatte sich auf heute bis morgen zu einem Besuch bei mir angekündigt.

Während Meinrand noch die Kälber bei uns im ‘unteren Graffenrieder’ auf eine neue Weide umzog, begrüsste ich Turi, und machte mich daran nachzusehen was wir heute zum Mittagessen vom Betrieb im Tal zu Essen geliefert bekamen.
:!: Fisch :!:
Da weder Turi noch ich auf Fisch getrimmt wurden, war die Begeisterung eher verhalten ;-)
Auch Meinrad war nicht gerade begeistert, sodass wir entschieden dem Fuchs ein leckeres Mal zu spendieren, und stattdessen lieber ein paar Cervelats und Bratwürste zu den weiteren Beilagen zu braten.

Nach dem Essen verbrachten wir unsere Mittagszeit natürlich beim schwatzen mit Turi, anstatt unser Mittagsschläfchen zuhalten.
Um 14:30 Uhr ging es wie die letzten Tage seit die Tier hier sind wieder rauf in den Stall unsere Arbeiten erledigen, bei denen auch Turi mit eingespannt wurde ;-)
Bei dem er auch dieses Bild vom säugen eines der beiden Kälbchen schoss :
Aschi am Kalb tränken am 25.05.2019 Abends
Als die Stallarbeit erledigt war ging es wieder runter in unser zu Hause, etwas zu Abend essen, und noch Test’s machen um heraus zu finden ob über einen weiteren Mobile-Anbieter vielleicht bessere Empfangsbedingungen für das Internet bestehen.
Leider nicht, so das alles bleibt wie ich es mir hier eingerichtet habe.

Danach mussten Meinrad und ich auch wieder in die Heia, damit wir bei Zeiten auch wieder erwachen.
Turi meinte auch das er am Morgen um 4 Uhr nicht mit uns in den Stall hochkommen werde, was wir auch verstanden, und ihn sich selbst überliessen ;-)

1. Tag mit den Tieren auf der Alp

Jetzt gehts los, mein Wecker klingelte um 3:15 Uhr sodass ich eine 3/4 Stunde Zeit habe um aufzuwachen, und meine obligate “Schoggimilch” zu mir zu nehmen.
Um 4 Uhr ging fuhr ich bei Meinrad (Älpler) im Auto mit vom “unteren Graffenrieder” (unserem zu Hause), zum “oberen Graffenrieder” (Stall).

Hier zeigte mir Meinrad was für vorbereitungen wir treffen müssen, bevor ich die Melkkühe (momentan glaub 28 Stück) von der Weide in den Stall treiben kann. Breits vorher gab mir Meinrad noch den Tip das ich noch eine Taschen- oder Stirnlampe kaufen soll, das es um 4:30 Uhr dunkel ist, und es von Vorteil sei wenn ich nicht über alle Steine und liegenden Kühe stolpere ;-)
Da die Kühe gestern auf einer nahe dem Stall liegenden Weide “abgestellt” wurden, war diese Aufgabe schnell erledigt.
Allerdings staunte ich über die Zeit die wir brauchten bis jede Kuh einen Platz an einem Barren gefunden hatte :?:

Wie mir Meinrad dann aber erklärte, sind nur ältere Kühe die letzte Alpsaison bereits hier waren, diese Praxis gewohnt. Den im Tal besteht ein Freilaufstall in dem die Kühe selbstständig zum Melkstand gehen.

Währen Meinrad zu melken begann, konnte ich folgendes Bild vom Sonnenaufgang machen :
Sonnenaufgang am 24.05.2019 um 05:39 Uhr vom 'oberen Graffenrieder'
Als die ersten 40 Liter Milch in die Kanne geflossen waren, war eine weitere Arbeit für mich bereit. Ich musste die 8 Kälber tränken, dazu hatte mir die Chefin euf einem Spickzettel zum Glück aufgeschrieben welches Kalb wieviel bekommen soll.
So konnte ich die Tränkeeimer mit der jeweiligen Menge befüllen, und schliesslich den Kälbern beim vom jeweiligen Barren einhängen. Sodass ich dank der Überlegungen und Umsetzung von Meinrad (letzter Teil in diesem Kommentar) diese Arbeit speditiv erledigen konnte.

Nachdem alle Kühe gemolken waren, konnten diese wieder aus dem Stall auf die Weide getrieben werden, wo ich folgendes Bild der Kühe im Morgenrot aufgenommen habe :
Die Kühe um 6 Uhr am 24.05.2019 beim auf die Weide treiben im Morgenrot
Während Meinrad im Melkraum noch einiges zu erledigen hatte, machte ich mich daran den Stall für das reinigen vorzubereiten. Vorgesehen ist das Läger, Mittelgang und Schorrgraben mit dem Hochdruckreiniger zu säubern, allerdings klappt dies nicht gleichzeitig wenn die Melkmaschine im Reinigungsmodus ist und das Reinigungswasser selbst aufheizt. Den sonst haut es die Sicherung ständig raus :shock:

Schliesslich war es um kurz nach 6:30 Uhr Zeit den gekühlten Milchanhänger an das Auto zu koppeln, und Talwärts zu fahren. Beim hinunterfahren lädt mich Meinrad jeweils im ‘unteren Graffenrieder’ ab, wo ich zu meinem Morgenessen komme, während er runter in die Käserei fährt, und weiter zum Talbetrieb wo er sein Morgenessen einnehmen kann.

Wenn ich mit dem Morgenessen fertig bin, geh ich mit dem Traktor wieder hoch in den Stall, und leg dann mit dem Hochdruckreiniger los.
Danach kümmer ich mich um die Kälber, wo ich das gröbste an Mist aus dem Stall entferne, wenn ich Sie in Ihren Bereich um den Stall gelassen habe.

Dann trifft auch Meinrad wieder ein, sodass wir weiter Arbeiten wie weitere Weiden abstecken bewerkstelligen.

Heute allerdings rief mich Meinrad auf die Weide der Galtkühe, wo eine der 8 Kühe zu kalbern begann. Wo vor allem Meinrad der Kuh zu Seite stand um Ihr die ‘wehen’ zu verkürzen, und ich beim herausziehen des Kalbes mithelfen durfte. So erlebte ich bereits die erste Geburt eines Kalbes in meiner Alpsaison :
1.  Kälbchen in meiner Alpsaison am 24.05.2019
Das Kalb wie die Kuh sind wohlauf, womit ich diesen Beitrag von diesem Tag beschliesse.

Tschüss Baldingen, Bonjour Cormoret

Weil ich es wohl nie verstehen werde weshalb unser Haus in Baldingen nicht wie bis anhin weiter genutzt werden soll, und stattdessen verkauft werden musste, habe ich mir selbst das Ziel gesetzt am 30. April 2019 um 12 Uhr “abzuhauen”.

Heute ist der 30. April 2019 !

Wegen Verzögerungen, weil mein Traktor noch immer in der Reparatur ist, schaffte ich es nicht auf 12 Uhr los zu fahren :-(
Dank der Schopfis, die mir Ihren Deutz Traktor ausliehen, stand um 14:26 Uhr der “Feldwegzug” vor dem Haus in Baldingen zur Abfahrt in den Berner Jura bereit :
Der 'Feldwegzug' steht am 30.04.2019 um 14:30 Uhr in Baldingen zur Abfahrt bereit
Kurz nach der Verabschiedung ging es los, und ich absolvierte die ersten 50 Km der insgesamt ca. 130 Km langen Fahrt.
Noch die MAP der heute zurückgelegten Strecke :
Karte der Strecke am 1. Tag der 'züglete'
Bin schliesslich auf dem “Bölchen” beim “Chilezimmersattel” (auf Deutsch Kirchenzimmersattel) gelandet, wo ich meine erste Nacht verbingen werde.
Hier oben verbring ich die 1. Nacht meiner 'züglete' in den Berner Jura
Als ich von meinem Funkanhänger die Türe öffnete, fand ich Pfannen und zerbrochene Teller auf dem Boden verstreut vor ?
Mein “Chuchichästli” hat die holprige Strasse hier hoch leider nicht unbeschadet überstanden :
Mein 'Chuchichästli' mit Pfannen Tellern usw. ist bei holprigen Strassenverhältnissen in Mitleidenschaft gezogen worden...
Zuerst also im mitgenommenen Inventar einen Verband gesucht, konnte ich das ganze so reparieren :
... Verband um das 'Chuchichästli' ;-)
Hier oben war das Wetter herrlich, sodass ich diese Aussicht geniessen konnte :
Panorama vom Chilchzimmersattel hinunter ins Tal
Nach dem ich noch was gegessen hatte ging es um ca. 23 Uhr ins Bett, damit ich auch morgen wieder einige Kilometer abspulen kann.

2. Tag Mittwoch 01.05.2019

Bereits um kurz nach 5 Uhr aufgewacht erledigte ich die Morgentoilette, bevor ich das Morgenessen absolvierte.
Und weil ich nicht wüsste was ich da oben noch soll, den auch auf CB herschte Funkstille, bereitet ich alles für die weiterfahrt vor. Sah dann aber noch diesen herrlichen Sonnenaufgang :
Herrliches Morgenrot auf dem 'Bölchen'
Schliesslich startete ich um 7 Uhr zur nächsten Etappe :
Karte der Strecke am 2. Tag der 'züglete'
Gleich vorne weg, der Traktor lief viel zu schnell, und auch Verkehr hatte es heute wenig, daher schaffte ich es heute um 12 Uhr bereits an meinem neuen Domizil, im :
unterer Graffenrieder
2612 Cormoret

zu sein.

Auf alle Fälle tuckerte ich bei dieser Etappe von 7 Uhr bis 12 Uhr etwas über 70 Km ab.

Eigentlich erwartete ich zwischen Gänsbrunnen und Court den sagenumwobenen “Röstigraben”, stattdessen ging es aufwärts, bis zu dieser Wanderwegtaffel :
Wanderwegtaffel
'Feldwegzug' beim Binzberg
Das, wie zu sehen, bei strahlend blauem Himmel.
Hier oben wär nach meiner Kentniss noch der letzte Übernachtungsort bei der Tour gewesen, aber da es erst um 9 Uhr morgens war, und ich mich noch fit für die weiterfahrt fühlte, startet ich den Diesel und fuhr weiter.
Kurz danach fuhr ich auch an einer gemütlich aussehenden Beiz vorbei, die allerdings geschlossen hatte. So ging es nun wieder auf der anderen Seite des Binzberges runter, wo ich noch schnell dieses Foto aus dem Traktor ‘schoss’ :
Nach Court hinunter ins Nebelmeer
Auf welchem auch das Nebelmeer welches mich erwartet zu sehen ist :-(

Flott ging es weiter bis ich die Ortseinganstaffel von Reconvillier sah, und mal wieder einen kurzen Stop einlegte, um dem Navi die nächste Etappe anzugeben. Naja und da gab es nur noch eine, weshalb ich der Chefin vom neuen Arbeitsplatz, noch husch anrief um mein kommen kund zu tun.
Welche eben so erstaunt war, wie ich, das es nur noch 17 Kilometer bis zum Ziel sind.
Also wieder auf den Bock, doch kaum Gas gegeben sah ich eine Polizeikontrolle.
Aber die pflückten zum Glück Autos raus, sodass ich das Gaspedal voll durchtretten konnte.

War schon fast stolz das ich bis anhin die ganze Tour ohne Verfahrer schaffte, doch nach dem letzten Ort schickte mich das Navi erst ein Wanderweg hoch, wo ich zum Glück auf einer Wiese eine Kehrtwende machen konnte.
Einen weiteren Versuch später fuhr ich auf ein Bauerngehöf, wo mich eine hektisch winkende Bauersfrau zum halten zwingte, und mir erklärte das ich mit meinem ‘Feldwegzug’ hier nicht mehr weiter käme und wenden müsse.
Was es heisst mit zwei Anhängern am Berg zu wenden ohne einen Gartenzaun oder eine Hausmauer zu beschädigen, habe ich auch noch nie geübt. Aber nach einer viertel Stunde ging es abermals bergab.
Noch eine Karte mit meinen Verfahrern :
MAP von den Verfahrern fast am Ende der Tour
So konnte ich mich bei den Nachbarn auch gleich vorstellen, welche mit Interesse zuhörten als ich meine Reiseerlebnisse kundtat.

Für mich war indes klar was es heisst wenn man am Navi “kürzeste Route” einstellt, so fuhr ich nun im Zick-Zack auf der geteerten Strasse den Berg hoch, bis ich von weitem das Haus wiedererkannte, welches ich mit Turi (Bruder) beim vorstellungsgespräch kennenlernte.
So stand pünktlich um 12 Uhr der ‘Feldwegzug” davor :
Ankunft am 01.05.2019 um 12 Uhr am Ziel 'unterer Graffenrieder'
Ein Cervelats und eine Bratwurst lag bereits für mich auf dem Grill, so wurde ich bereits bestens empfangen :-P

Nach dem Essen zeigte mir die Vorgesetzt das definitive Zimmer welches ich nun beziehen könne, wenn ich die toten Fliegen von letztem Jahr weggesaugt hätte.
bot gleich noch an auch in den anderen Zimmern und im Massenlager die Dinger weg zu saugen, und auf meiner Seite auch gleich die Böden feucht aufzunehmen.

Mein Zimmer, im Original, von der ersten Blickrichtung :
Mein Zimmer im Original von der ersten Blickrichtung
Mein Zimmer, im Original, von der zweiten Blickrichtung :
Mein Zimmer im Original von der zweiten Blickrichtung
Nach dem putzten ging es daran meinen Krempel hochzutragen, sodass es in meinem Zimmer nun so aussieht :
Mein Zimmer, eingerichtet nach Aschi, von der ersten Blickrichtung
Mein Zimmer, eingerichtet nach Aschi, von der zweiten Blickrichtung
Draussen steht mein Funkanhänger der über Swisscom-Mobile das Internet empfängt, und das Freifunk-Wlan durch die Meter dicken Mauern “ballert”.
Scheint zumindest zu klappen das ich am Laptop auf dem Schreibtisch hier schreiben kann.

Um kurz nach 22 Uhr war ich müde, aber vor allem glücklich hier ohne Panne angekommen zu sein, so dass ich ins Bett ging.

Österliche Grüsse vom Hügel

Heute hängte ich den Anhänger an den Haken meines Trekkers, so fuhr ich bei diesem wunderbaren Wetter wieder auf einen Hügel oberhalb von Schneisingen.
Da es an diesem Platz auch eine Feuerstelle hat, reichte es ein wenig Holz auf die Feuerstelle zu legen, sodass binnen kurzer Zeit das Feuer brannte.
So konnte nicht nur ich, sondern auch Turi und Gisi, unser mitgebrachtes Fleisch auf den Grill legen, und dabei die Gasrechnung schonen ;-)
Um 23:30 Uhr war dann schliesslich Feierabend, und ich legte mich auch die Britsche.

Sonntag 21.04.2019

Um kurz vor 6 Uhr aufgewacht, rüber zur Grillstelle und erst mal wieder ein wenig Holz aufgelegt, damit ich das Kaffewasser machen konnte.
Da sind mir durch den Wald die schönen Farben am Himmel aufgefallen :
Morgenstimmung oberhalb Schneisingen am 21.04.2019
Kurz vor 8 Uhr traff wie abgemacht Regula und das Hundchen Mira bei mir ein.
Nach dem Morgenessen ging es noch auf eine kleine Spazierrunde, damit Mira was zum schnüffeln hatte.
Danach verabschiedete sich Regula, und Hundchen und ich schauen was der heute Tag für uns noch bereithält…

Wieder auf einem Hügel

Wieder war für das Wochenende bestes Frühlingswetter angesagt, und hatte diese Woche genug Ärger mit Lieferanten die Ihre Stammdaten nicht pflegen können/wollen.
Aus diesem Grund entschied ich mich bereits am Freitag, mit meinem Traktor und dem Funkanhänger wieder auf einen Hügel zu gehen. Der Hügel stand mit dem “Büliberg” auch fest, den diesmal sollte es hauptsächlich um Freifunk gehen, hatte ich in der nähe vor wenigen Tagen im “Schopf” mit Turi doch einen Freifunk Knoten installiert.
Und da wollte ich eben am Samstag auf besagten “Büliberg” um dort ein Platz zu finden wo ich freie Sicht in den “Schopf” runter hab, um Verbindungstest’s zu machen.

So stand ich am Samstag um ca. 15:30 Uhr an einem Platz, von welchem einigermassen freie Sicht zum “Schopf” hinunter bestand, wo später aber auch Besucher mit dem Auto hinfahren dürfen, und stellte mein Equipment auf.
So wurde auch die CB-Funkantenne auf meinen 8 Meter Mast gepflanzt, wichtiger war aber das auf ca. 4 Meter Höhe am Mast mein Freifunk Knoten installiert ist. Womit ich nun hoffentlich auch brauchbare Ergebnisse erzielen werde. Nicht mal fertig, fuhr bereits mein Bruder vor, den es natürlich auch interessierte ob mein vorhaben klappt.
Leider schafften wir nur eine Qualität der Verbindung von 5% – 17%, was für eine vernünftige Internetanbindung einfach zuwenig ist :-(
Sehr wahrscheinlich war der Knoten im “Schopf” unten zu wenig auf diese Stelle ausgerichtet.

Darum wurde der Test soweit unterbrochen und wir lenkten unsere aufmerksamkeit den kulinarischen Genüssen zu. Erhielten da noch von weiteren Kolleginnen und Kollegen Besuch.
Bis wir uns um 19 Uhr entschlossen mein Gespann hier oben alleine dem Schicksal zu überlassen, und wir runter in den Schopf fuhren.
Den hier sollte noch schnell eine neue Fritzbox installiert werden, da die alte alle 3 Tage einen Neustart brauchte.
Leider dauert dieses schnell doch länger, sodass wir noch die Sommerzeitumstellung miterlebten, bis wir es gesachfften hatten das wieder alles lief.
Turi brachte mich wieder zu meinem Funkanhänger zurück, um gleich nach Hause weiter zu gehen um eine “Kappe voll schlaf” zu nehmen, was ich ihm gleichtat.

Leider weckte mich um ca. 7 Uhr die Blase, sodass ich erst mal raus in den Wald musste um mich zu erleichtern. Als ich wieder zum Anhänger zurückkam sah ich am gegenüberliegenden Hügel etwas rotes aufsteigen ? Als ich die Augen etwas besser öffnen konnte, erkannte ich was das rote war :
Das rote am gegenüberliegenden Hügel war die Sonne ;-)
die aufgehende Sonne ;-)

Nun musste erst mal Kaffee aufgesetzt werden, um bei einer Tasse den Vögeln zu lauschen.
Danach ging es daran noch einige Test’s mit Freifunk durchzuführen.
Um dann schliesslich in aller Ruhe mein “Sunntigszmorge” anzugehen.
Bis dann auch Turi wieder hier oben erschien, und ich ihm auch eine Tasse Kaffe anbot, die er dankend annahm.
Mittlerweile waren bereits wieder einige CB-Funker aus den Federn gekrochen, sodass ich da doch ne Weile auch diesem Hobby nachgehen konnte.
Schliesslich erhielt ich einen Anruf von Edi (Nova 79), welcher sich erkundigte wo ich den sei ?
Das verriet ich ihm natürlich, sodass auch er später bei uns oben mit seinem Lieferwagen erschien :
Chevrolet Bel Air von Nova 79 zu Besuch auf dem Büliberg
Doch was ist an dem Wagen da hinten ?
Was ist den das ?
Ahh, alles klar :
Nix mt Lachgas, E-Power
Nix Lachgas, E-Power :lol:

Weniger später fand, dank einer Nachricht meinerseits, auch Venty den Weg zu uns rauf.
So ging auch dieser Sonntag im Hui vorbei, bis um kurz vor 22 Uhr der letzte Besuch gegangen war.
Und ich mich nun nicht mehr auf den Traktor setzen will.

TP-Link CPE210 V1 bis V2 für Freifunk WiFi suche

Seit ich im September 2018 mit dem Freifunk WiFi Virus angesteckt wurde, und drei ältere TP-Link CPE210 V1 von einem Freifunker geschenkt erhalten habe, versuche ich weitere solcher Geräte zu kaufen. So hatte ich bereits im September 2018 zwei weitere Neugeräte beim grossen C… bestellt, allerdings erhielt ich zum leidwesen schon damals die Version 3 geliefert :
Eindeutiges Indiez das es sich bei einem TP-Link CPE210 um V3 handelt, auf der Seite der Schachtel sieht man ein Abbild nur einer Ethernet-Schnittstelle
Leider besitzt V3 nur noch einen Ethernetanschluss, was z.B. bei mehreren Geräten an einem Mast zu erheblich mehr Installationaufwand führen würde.
Des weiteren wird die V3 (noch) nicht von einer Freifunkfirmware unterstützt.
Daher habe ich einen der beiden damals gekauften neuen Modelle, am Stammtisch Bad Säckingen den Freifunkern übergeben ;-)

Ein halbes Jahr danach bin ich noch immer auf der Suche.
Dabei findet man bis heute z.B. im Online-Shop des grossen C… noch immer den Text das zwei Ethernetanschlüsse vorhanden seien, sowie ein scheinbar veraltetes Datenblatt zum Produkt, in dem zwei Anschlüsse zu sehen sind. Nur bei den Technischen Details ist lediglich von einem Ethernetanschluss die Rede.

Bei der suche landete ich am 22.03.2019 auch auf dem Online Shop von Microspot, wo mein gesuchtes auch angeboten wird :
Microspot bietet am 22.03.2019 den TP-Link CPE210 mit zwei RJ-45 Anschlüssen an
Nach allem für mich eigentlich klar das es sich um V1 oder V2 handeln muss !
Trotzdem schrieb ich Freitag’s Abend ein Mail an den Support von Microspot, in welcher ich meine Erfahrungen wegen der Versionsunterschiede kundtat, und nochmal genau wissen wollte ob es bei den angebotenen Geräten nicht auch wieder um V3 handle ?

Bis heute leider keine Rückantwort, weshalb ich den telefonischen Support anrief :
Anruf bei Microspot am 26.03.2019 um 12:20 Uhr
Auch dieser Dame die Sachlage geschildert, worauf Sie meinte das beim Support täglich über 100 Anfragen eingehen, und ich darum wohl noch keine Antwort erhalten hätte. Weiter wollte Sie wissen zu welchem Gerät ich den Informationen benötigte ?
Natürlich gab ich Ihr diese Informationen, und erhielt gesagt, das die TP-Link CPE210 von Ihnen mit zwei Ethernetschnittstellen geliefert würden.
Tja dann ist alles klar, ich sagte der Dame das ich deshalb nun bestellen werde, und Sie, falls da welche mit nur einer Schnittstelle geliefert würden, wieder von mir hören werde :mrgreen:

Bin gespannt…

Wandstecker CEE 16/3 IP44, haben wott !

Für die Abarbeitung des Prüfberichtes, nach der Periodischen Elektrokontrolle, versuche ich verzweifelt eine Aufputzsteckdose des Typs CEE 16/3 IP44 zum Einspeisen zu bekommen.
Im Coop Do it yourself sowie im Jumbo findet sich so was nicht, da gibt es nur welche um Strom zu ziehen.

Also schaute ich mich im Versandhandel um, wo ich auch Kunde bin.
Schliesslich wurde ich am 20.03.2019 beim grossen C… unter der Artikel-Nr. 059278-62 fündig :
Diese Artikel-Nr. 059278-62 ein CEE Wandstecker, hatte ich am 20.03.2019 Online bestellt
Damit ich nicht auch noch einen Kleinmengenzuschlag entrichten musste, wurde auch gleich die entsprechend Gegenkupplung, sowie ein Hutschienennetzteil mitbestellt.
So erhielt ich kurz nach der Bestellung die Auftragsbestätigung :
Bestelleingangsbestätigung vom 20.03.2019 um 17:36 Uhr
Darin nichts zu sehen das ein Artikel nicht mehr am Lager ist !
Ein Tag später eine Mail das meine Bestellung das Haus des Lieferanten verlassen habe :
Info-Mail das meine Bestellung das Haus verlassen hat, am 21.03.2019 um 17:11 Uhr
Hier ist mir dann aufgefallen das der CEE Wandstecker nicht aufgeführt ist ?
Aber im unteren Teil der Mail steht, das die Sendung aus mehreren Packeten bestehen könnte.

Heute vormittag ist das Packet angekommen, und da fand ich den Hinweis “Artikel ist ausverkauft“!
Was das auch immer heissen soll ?
Lieferschein/Rechnung zu meiner am 20.03.2019 bestellten Ware. Mit dem Hinweis das der Wandstecker ausverkauft sei !
Also hab ich mich in mein Kundenkonto eingeloggt, um hier vielleicht nähere Informationen zu erhalten. Folgendes kriegte ich zu meiner letzten Bestellung angezeigt :
In meinen Kundenkonto unter Stornierte Produkte nun auch mein bestellter Wandstecker
Hier der erste Hinweis für mich, das dieses Produkt durch wen auch immer, storniert wurde ?
Ausgerechnet das was ich auf alle Fälle haben will !
Um sicher zu gehen das der Artikel nicht doch noch nachgeliefert wird, startete ich einen Anruf zur Hotline. Den für mich ist es nicht logisch das ein Artikel der nicht mehr lieferbar sein soll, trotzdem noch im Onlineshop bestellt werden kann :-(
Nach der Lieferung, Anruf auf die Conrad-Hotline am 26.03.2019 um 12:26 Uhr
Die Dame von der Abteilung Lieferung/Bestellung bestätigte mir, das der Artikel auch für C… nicht mehr nachbestellbar wäre !
Für eine eventuelle Ersatzbestellung könne ich allerdings erst um 13 Uhr wieder anrufen, und müsse einen Techniker verlangen.
Selbstverständlich habe ich bei der Dame die Kommunikation in einem solchen Fall bemängelt !

So machte ich mich schliesslich Online auf die suche nach einem Ersatzprodukt, und fand die Artikel-Nr. 614042-UP :
Mein gewähltes Ersatzprodukt mit der Artikel-Nr. 614042-UP
Das Teil in den Warenkorb gelegt, und ab zur Bestellung :
Dank der nicht klaren Kommunikation bei Conrad, soll ich nun einen Kleinmengenzuschlag löhnen ?
Darum bräuchte ich wohl einen Techniker, damit ich jetzt nicht doch noch einen Kleinmengenzuschlag, wegen einer Firma mit Kommunikationsschwierigkeiten, bezahlen muss :evil:

“Alter” FRN System-Manager nicht erreichbar !

Heute morgen ist mir auf Dirks FRN SysmanChecker aufgefallen das der “Original SystemManagerServer” unter sysman.freeradionetwork.eu Offline ist :
Alternate FRN SystemManager (sysman.freeradionetwork.eu) am 26.03.2019 um 06:03 Uhr Offline
Also bitte nicht wundern wenn der System-Monitor auf der “alten FRN-Welt” durch anklicken dieses Icons FRN-Client verfügbare Server anzeigen/auswählen leer bleibt, oder keine Verbindung zum gewählten Server hergestellt werden kann :!:

Der Alternative SystemMonitor von Dirk klappt vom feinsten :lol:

Update vom 27.03.2019 um 05:03 Uhr

Der System-Manager auf der “alten FRN-Welt” läuft wieder.
Die GatewayList.xml und web_cast.xml wird allerdings noch immer nicht erneuert :-(